Beschreibung

Gescher
Die freundliche Glockenstadt im Münsterland

Verkehrsgünstig am Schnittpunkt der A 31 und der B 525 liegt in die reizvolle Parklandschaft des Westmünsterlandes eingebettet die Glockenstadt Gescher. Nur 20 km entfernt kann man seinen Fuß bereits in die Niederlande setzen.

Natur und Kultur werden hier zu einer Einheit. In einem weit verzweigten Netz von Rad-, Inliner- und Wanderwegen lädt die reizvolle westfälische Parklandschaft dazu ein, Natur pur zu genießen. Durch das clevere System des Radelparks Münsterland sind zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten für längere Tages- und Wochenendtouren möglich. Oder Sie fahren auf den Wegen von „agri-cultura“. Diese ausgeschilderte Themenroute macht die Schönheiten der Grenzregion Westmünsterland und des lieblichen holländischen Achterhoeks per Rad erfahrbar. Landkultur grenzenlos genießen ist die Devise des Euregio-Projektes „agri-cultura“ an dem neben vier weiteren Orten auf deutscher und vier in den Niederlanden die Stadt Gescher beteiligt ist. Eine weitere grenzüberschreitende Route ist die Hamaland-Route – auch hier ist Gescher Standort.

Neben soviel Natur gibt es wohl kaum eine Kleinstadt im Münsterland, die wie Gescher in zentraler Stadtlage vier Museen und noch ein weiteres im 5 km entfernten Ortsteil Hochmoor, zu bieten hat.

Das in Nordrhein-Westfalen einmalige „Westfälische Glockenmuseum“ lädt die Besucher zu einer klangvollen und spannenden Reise durch die jahrhundertealte Geschichte der Glocken ein. Dabei gibt es manches über das Geheimnis von Glockenklang und Glockenmusik zu erfahren, wenn historische Läutebräuche vorgeführt werden. Wie man sich die mittelalterliche Gießtechnik vorzustellen hat, verdeutlicht der originalgetreu nachgebaute Arbeitsplatz eines Glockengießers. Von den unterschiedlichen Aufgaben der Glocken künden zahlreiche Tier-, Haus-, Hof-, Schiffs- und Fabrikglocken.

Wer sich für die Lebens- und Arbeitsweise auf dem Lande um 1900 interessiert, sollte sich genügend Zeit nehmen, um die Gebäude des „Museumshofes auf dem Braem“ zu besichtigen. In dem eingerichteten Wohnteil des Haupthauses verspürt man noch den Hauch jener Zeit, als das Gebäude noch bewohnt und bewirtschaftet wurde. Insbesondere der Wohnraum mit dem Herdfeuer und dem „westfälischen Himmel“ samt Schinken und Mettwürsten vermittelt einen lebendigen Eindruck von der Lebensweise der Bewohner.

Eine reisefertige Kutsche mit vorgespanntem Pferd begrüßen die Besucher am Eingang der Ausstellungshalle des „Kutschenmuseums“ und entführen die Besucher in die Zeit vor der Motorisierung. Ackerwagen, Sturzkarren und Federwagen dienten damals zum Transport von Fracht und Ernte. Aber auch Kirchenkutschen, eine Viktoria und Gigs für Reisen, Besuchs- und Hochzeitsfahrten gehören zur Sammlung. Die Werkstätten eines Sattlers und eines Stellmachers geben Einblicke in die Lebens- und Arbeitswelt alter Handwerksberufe.

Im „Westfälisch-Niederländischen Imkermuseum“ erfahren die Besucher allerhand Wissenswertes über Bienen, Bienenhaltung und Honig - die süßeste Sache der Welt. Stülpe, Klotzbeuten, Bienenkästen, Honigpressen, Honigschleudern und Geräte zur Bienenzucht verdeutlichen die Arbeitsweise der Imker in Vergangenheit und Gegenwart. Hinter Glas, aber mit der Außenwelt verbunden, bauen lebende „Museumsbienen“ an ihren Waben, produzieren Honig und Wachs oder pflegen die Brut. Wer Glück hat, kann auch die Königin mit ihrem Hofstaat inmitten der fleißigen Bienen entdecken.

Im „(D)Torfmuseum“ das in Gescher-Hochmoor liegt, dreht sich alles um den Torf und um seine Verwendung in Vergangenheit und Zukunft. Besucher können hier Schritt für Schritt die Entwicklung einer Naturlandschaft zu einer Kulturlandschaft verfolgen. Die Entstehung des heutigen lebendigen Stadtteils Hochmoor, von den ersten Ansiedlungen im Moor und der Gründung des Torfwerkes bis zum modernen Ort wird ausgiebig vorgestellt. Auf einem Rundweg durch das benachbarte Naturschutzgebiet Fürstenkuhle lässt sich die einmalige Moorlandschaft mit dem Hochmoorsee erkunden.

Warum aber wird Gescher die Glockenstadt genannt? Seit über 300 Jahren wird die Kunst es Glockengießens von einer Generation zur nächsten Generation weitergeleitet. Heute in der 11. Generation stellt die Glockengießerei Petit & Gebr. Edelbrock noch immer Kirchenglocken mit allem technischen Zubehör her. Noch heute wird nach dem traditionellen Lehmformverfahren gearbeitet. Der 13 t fassende Schmelzofen ist das Herzstück des Betriebes. Auf Anmeldung ist es möglich den Glockengießern bei der Arbeit über die Schulter zu schauen.

Geht man von den Museen in Richtung Innenstadt fällt einem die Pfarrkirche St. Pankratius sofort ins Auge. Sie wurde 1510 anstelle einer aus dem 12. Jahrhundert stammenden romantischen Kirche, die zu klein geworden war, im spätgotischen Stil errichtet und 1889 neugotisch in der heutigen Form erweitert. Im Inneren sind mit Ausnahmen eines romantischen Taufsteins keinerlei Einrichtungsgegenstände aus romantischer oder gotischer Zeit erhalten geblieben. Auch fallen die vielen alten Villen und Bürgerhäuser auf, die noch aus einer Zeit stammen, wo die Textilindustrie einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren für Gescher war. Erfahren kann man über diese Häuser und deren Geschichte so einiges bei einer Stadtführung, die vom Stadtmarketing organisiert wird.

Mit der Stadtführerin findet man dann auch den Weg ins Rathaus am Marktplatz. Dort gibt es ein 36 qm großes Wandgemälde des italienischen Künstlers Corrado Simeoni mit dem Titel „Maskerade“ zu bestaunen. Dargestellt wird der Karneval in Gescher von über 1000 nachdenklichen verrückten, lustigen und manchmal auch anrüchigen Figuren. Große Aufregung herrschte in der Gescheraner Bevölkerung, als das Bild 1990 entstand. Es war von „Schweinekram“ und „Narrenporno“ die Rede. Heute gehört es zum Rathaus und zu Gescher.

Nicht direkt in der Innenstadt, sondern im benachbarten Wohngebiet liegt die evangelische Gnadenkirche. Es handelt sich hier um eine 1952 errichtete Diaspora-Kapelle mit 7 Jochen, die am 24.03.1994 unter Denkmalschutz gestellt wurde.

Nach soviel Kunst und Kultur lädt das Frei- und Erlebnisbad der Stadt Gescher zu einem Sprung ins kühle Nass ein. Umsäumt von alten Baumbeständen liegt das Bad idyllisch im Berkeltal eingebunden. Großzügige Beckenanlagen (Schwimmerbecken, Erlebnisbecken und Wasserspielgarten) und eine Liegewiese, die teilweise geschützten Schatten bietet, regen zu einem erholsamen Aufenthalt an.

Natürlich sorgt Gescher auch für Ihr leibliches Wohl. Die vielfältige Gastronomie vor Ort bietet für jeden Geschmack etwas: von der typischen Schinkenplatte über Buchweizenpfannekuchen mit Rübenkraut bis zum exquisiten Feinschmecker-Menü.

Gefeiert wird in Gescher bei vier großen Events im Jahr, die vom Stadtmarketing organisiert werden. Das sind das Frühlingsfest, Stadtfest, der Gescheraner Strohmarkt im Herbst und der Weihnachtsmarkt. Zudem kommen viele andere von Vereinen organisierte Veranstaltungen, wie z.B. Schützenfeste, Reit- und Sportturniere, Agility, u.v.m.

Bei Pauschalprogrammen für Tages- oder Mehrtagestouren, die die Stadtmarketing Gescher GbR anbietet, können Sie die Glockenstadt im Westmünsterland von all seinen Seiten kennen lernen. Glockenstadt Gescher, ... klingt gut! Besuchen Sie und doch einmal – wir freuen uns auf Sie!

Events

Frühlingsfest
Stadtfest
Herbstfest
Weihnachtsmarkt

Leistungen

  • Rahmenprogramme für Gruppen (z.B. Weinprobe)
  • Führungen
Kontakt-Information
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Karte

Armlandstraße 15, Gescher, Deutschland

Bereitgestellt von
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